400 Jahre Quebec – Ausstellung in La Rochelle
france | 30 Januar 2012 | 17:17Im Jahre 1608 machten sich französische Segler auf den Weg nach Amerika. Sie landeten im etwas weiter nördlich gelegenen Kanada und gründeten die Stadt mit Namen Québec. Heute ist Québec nach wie vor französischsprachig und gehört zum gleichnamigen französischsprechenden Teil von Kanada. Immer wieder wird von der möglichen Unabhängigkeit gesprochen, aber bisher konnten sich derartige Pläne noch nicht durchsetzen. Von dieser inzwischen 400 Jahre alten Geschichte erzählt eine Ausstellung anlässlich des Jahrestages in der nordfranzösischen Stadt La Rochelle. Hier wird die Landung der Franzosen in Kanada beschrieben, ihre Lebensumstände, ihre Hoffnungen und Erwartungen. Auch der Gründer der Stadt Québec, Saintongeais Samuel Champlain, wird näher betrachtet. Die Ausstellung befindet sich im Tour de la Chaine und ist in drei Bereiche eingeteilt. Zunächst widmet man sich der Ankunft der Auswanderer in La Rochelle, wo sie das Boot in die Neue Welt besteigen sollten. Sie kamen aus dem ganzen Land hierher um die Reise zu beginnen. Dann widmet man sich der Überfahrt mit all ihren Strapazen. Im dritten Teil der Ausstellung werden Sie sich über eine multimediale Aufarbeitung der Verbindungen und der Schicksale der Familien in Québec, in La Rochelle und in der Region Poitou-Charentes freuen! Viel Spaß!
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