Ein Engländer in Paris – Marc Quinn in der Galerie Hopkins-Custot
france | 3 Oktober 2011 | 17:13Manche Dinge ändern sich wohl nie, so auch nicht die Rivalitäten zwischen Frankreich und England. Aber trotz der inzwischen oft eher liebevoll als wahrhaft bösartigen Streitereien soll es schon einmal vorkommen, dass sich ein Engländer nach Paris verirrt. So geschehen mit dem wohl aktuell erfolgreichsten zeitgenössischen Künstler Marc Quinn. Marc Quinn erblickte 1964 das Licht der Welt und gehört mit einigen anderen bekannten Namen, wie zum Beispiel Damien Hirst, Tracey Emin und Sarah Lucas, zur der Künstlergruppe YBA (Young British Artists). Seine Gemälde sind oft sehr stark was Farben und Ausdruck betrifft und er scheut keinerlei Experimente. Seine Blumengemälde strahlen förmlich und auch seine Skulpturen sind beeindruckend. Besonders bekannt ist seine Sphinx, der Kate Moss als Vorbild diente. Seine Werke stehen selbstverständlich in starkem Kontrast zu den üblichen Ausstellungsstücken der Galerie (Picasso, Breughel, indische und altägyptische Kunst), aber gerade das macht den Reiz der Ausstellung aus. Das Moderne mit dem alten in Verbindung zu bringen um Entwicklungen der Kunst nachvollziehen zu können, ist eine sehr gelungene Idee. Besuchen Sie Marc Quinn in der Galerie Hopkins-Custot in Paris!
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