Die Ile de Brehat – eine beeindruckende Insel vor der bretonischen Küste
redf1 | 17 Januar 2012 | 05:13Steht man am Nordzipfel der kleinen Bucht von Paimpol kann man sie nur erahnen, die kleine Insel dort hinten, die Insel der Blumen und die umliegenden hundert Mini-Inseln. So besteigt man das Schiff in Port-Clos und schon nach wenigen Minuten erreicht man das kleine Paradies vor der bretonischen Küste. Hier gibt es keine Autos, es herrscht wahrhaftig Ruhe und Frieden und man hat das Gefühl, dass selbst die Zeit stehen bleibt. Das einzige, was hier wirklich zählt, sind kleine Wanderwege, kleine Buchten und Wäldchen, die man durchwandern muss um diese zu erreichen. Die weite Bucht von Corderie, wo einst der Hafen lag, wurde von Vauban einst durch eine Brücke mit der benachbarten Insel verbunden. Im Süden der Insel herrscht ein eher mediterranes Klima, wo Mandelbäume und Mimosen blühen und das Meer das wilde Heideland erreicht. Im Norden der Insel herrscht das Granit. Hier steht auch der Pfauen-Leuchtturm. Der Name führt auf einen alten Brauch zurück, der vorsah, das die jungen Mädchen hierher kamen um das Orakel zu befragen, wann sie heiraten würden. Der Pfau ist ein Felsbrocken über dem Abgrund. Man warf einen Stein in den Abgrund und stellte dem Orakel die Frage „Wann finde ich einen Mann?“. Fiel der Stein direkt ins Meer, stand eine Heirat noch im selben Jahr bevor. Traf der Stein vorher den Felsen, bedeutete das „Noch ein Jahr Geduld.“.
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