Lorient in der Bretagne – Die Stadt des Handels, der Marine und der Wirtschaft
redf1 | 9 Februar 2012 | 05:13Lorient ist eine der jüngsten Städte Frankreichs und eigentlich so gar nicht bretonisch, denn schon allein der Name der Stadt ist nicht wirklich regionaltypisch. Dieser stammt von dem Versuch, den Engländern und ihrer East Indian Company endlich ein Gegenstück bieten zu können, ein Versuch, der zuvor in Le Havre und in Port-Louis gescheitert war. L’Orient wurde die Reederei und die Werft genannt und kurz darauf wurde auch der angrenzende Hafen zu Lorient. Man betrieb hier dann sogar Handel mit Indien und China. Wirtschaftlich starke Bürger förderten den Ausbau der Stadt und schon bald konnte man eine Bevölkerungszahl bescheinigen, die im 17. Jahrhundert bereits ein Viertel der heutigen erreichte. Doch nach 100 Jahren Erfolg scheiterte auch diese Reederei und bald stand Lorient vor dem Ruin. Doch die Werft wurde vom Militär übernommen und auch heute noch kann man hier im Marinemuseum die Entwicklung der Stadt verfolgen. Lorient war und ist eine Stadt des Handels und der Industrie, doch das schadet der Atmosphäre nicht weiter. Hier erleben Sie eine lebendige Hafenstadt mit viel Flair, die etwas anders ist als der Rest der Bretagne.
Webseite:
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Perpignan – zwischen Carcassonne und der Cote Vermeille an der Grenze zu Spanien
Einst war Perpignan die Hauptstadt von Roussillon und stand im Lehnsverhältnis zu den Königen von Mallorca. Sie war die zweitwichtigste Stadt im Katalonien des 13. Jahrhunderts und kam durch den Handel zu einem beachtlichen Reichtum. Bald schon waren die Stadtmauern, die Vauban errichtet hatte, zu eng für die stetig wachsende Stadt und heute erstreckt sie - Porto Vecchio auf Korsika im Mittelmeer
Im Jahre 1539 erreichten die Seefahrer aus Genua den Golf von Porto vecchio im Süden Korsikas und beschlossen dieses Stückchen Land der Republik Genua anzuschließen. So bauten Sie hier eine starke Festung, die noch bis heute bewundert werden kann. Die Bastion de France ebenso wie alle anderen Befestigungsanlagen datieren aus dem Jahr 1539 als Porto - Limoges – das Zentrum der Region Limousin
Limoges liegt an der Vienne, ein kleines verschlafenes Städtchen inmitten der wunderschönen Region Limousin. Und auch wenn sich hier zwei wichtige römische Handelsstraßen treffen, nämlich die eine von Lyon nach Saintes und die andere von Bourges nach Bordeaux führend, kam der wirtschaftliche Aufschwung für Limoges erst zu Anfang des 19. Jahrhunderts durch den Handel mit - Das Festival Interceltique in Lorient in der Bretagne
Auch in diesem Jahr wird zum 38. Mal in Lorient das Festival Interceltique stattfinden. Dieses Festival beruft sich auf die keltischen Wurzeln der Bretagne und dient zur aktiven Pflege der Kultur und der Sprache. Als Ehrengast hat man in diesem Jahr Wales eingeladen. Die Region in Großbritannien mag für viele Bretonen ein beispielhaftes Land sein, - Die Grotte du Peche Merle und ihre Höhlenmalereien
Wer kennt die Bilder nicht aus dem Geschichtsbuch? Höhlenmalereien, prähistorische Zeichnungen an den Wänden, das Zeugnis von Menschen weit vor unserer Zeit. Wenn man dann also auf dem Weg durch Frankreich ist, sollte man einen Halt den der Grotte du Pech Merle auf jeden Fall mit einplanen. Erst 1922 entdeckt, ist diese Grotte für die - Die Ile de Brehat – eine beeindruckende Insel vor der bretonischen Küste
Steht man am Nordzipfel der kleinen Bucht von Paimpol kann man sie nur erahnen, die kleine Insel dort hinten, die Insel der Blumen und die umliegenden hundert Mini-Inseln. So besteigt man das Schiff in Port-Clos und schon nach wenigen Minuten erreicht man das kleine Paradies vor der bretonischen Küste. Hier gibt es keine Autos, es
Noch keine Kommentare.