Die Viertel von Bordeaux – eine Wanderung durch die Stadt
redf1 | 29 März 2008 | 09:03Sie möchte köstlichen Wein probieren und in Frankreich Urlaub machen? Da wird Ihnen sicherlich sofort geraten, sich in Bordeaux niederzulassen. Doch auch für diejenigen, die nicht des Weines wegen nach Südwestfrankreich reisen, ist Bordeaux von Interesse. So zum Beispiel die Esplanade des Quiconces und das Viertel Chartrons. Die Esplanade ist eines der Superlative mit denen Bordeaux sich einen Namen gemacht hat. Im Norden der Altstadt erstreckt sich dieser im 19. Jahrhundert angelegte Platz über 12,6 Hektar und ist damit der größte in ganz Europa! Hier steht ein gigantisches, fast 50 Meter hohes Denkmal für die Girondisten, die hier hingerichtet wurden. Auch Montesquieu und Montaigne, zwei bekannte Lehrjungen der Stadt, wurden auch mit zwei Bronzedenkmälern an dieser Stelle geehrt. Im Anschluss an diesen Platz können Sie entweder den Botanischen Garten im Jardin Public zur Erholung von einer langen Stadtwanderung nutzen oder aber weiter durch das Viertel Chartrons schlendern. Es liegt außerhalb der ursprünglichen Stadtmauern und wurde von Kaufleuten aus Holland, England und Deutschland im 17. Jahrhundert errichtet. Es war ein Handelszentrum für Kolonialwaren und heute ist es ein eher ruhiges Wohnviertel mit bohemischem Touch. Viele schöne Einkaufstraßen und prächtige Häuser locken zum Flanieren und Staunen. In einem ehemaligen Lagerhaus in der Rue Ferrere wurde ein sehr interessantes Museum für zeitgenössische Kunst eingerichtet, das Sie sich auf jeden Fall ansehen sollten. Im Haus befindet sich auch ein ausgezeichnetes Restaurant. Und wer dennoch den Wein nicht lassen kann sollte in das Weinmuseum der Cite Mondiale du Vin gehen und sich dort über die Geschichte des Weins und der Stadt Bordeaux informieren und bei den Händlern den einen oder anderen Tropfen erstehen. In der Rue de Borie können Sie auch ein Weinhandelshaus aus dem 18. Jahrhundert besichtigen.
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