Toul – die Stadt des Mittelalters in Lothringen
redf1 | 26 Oktober 2011 | 17:13Einst war diese Stadt an der Mosel ein wichtiger Knoten- und Handelspunkt und war bis Mitte des 17. Jahrhunderts sogar freie Reichsstadt. Viele der gut erhaltenen Gebäude der Stadt zeugen von den großen Tagen dieser Zeit.. So zum Beispiel auch die Kathedrale St-Etienne mit den beiden ungewöhnlichen, acht-eckigen Türmen. Noch immer umgibt die Stadt eine Festungsmauer, unterbrochen durch 4 Stadttore. Eines davon, die Porte Metz, stammt aus der Zeit des großen Baumeisters Vauban und wurde unter nach seinem Willen erbaut. Die Altstadt ist geprägt von schönen, alten Häusern verschiedener Stile. Ob Flamboyant oder Renaissance, beides ist hier vertreten. In der Rue General-Gengoult finden sich Häuser, die sogar bis in das 14. Jahrhundert zu datieren sind. Aber auch jüngste Geschichte kann man in dieser Gegend Lothringens besuchen. Der größte deutsche Soldatenfriedhof aus dem Ersten Weltkrieg liegt nur knappe 13 Kilometer entfernt, in der Nähe von Andilly. Hier liegen mehr als 33.000 Gefallene aus dieser schrecklichen Zeit. Aber uach ihr Wohlbefinden soll auf dieser Tour nicht leiden und so stehen Ihnen zwischen Colombey-les-Belles und Boucq die so bekannte Wein- und Mirabellenstraße. So locken Sie zahlreiche Probierkeller und Stationen zu den verführerischen Spezialitäten Lothringens. Viel Spaß!
Webseite:
http://www.kathedralen.net/toul/toul00.html
Weitere Suchvorschläge
altstadt toul - fremdenverkehrsamt toul - toul fremdenverkehrsamt -
Ähnliche Themen auf diesem Portal
- Vallee de la Somme – das Somme-Tal
Die Somme ist ein verträumter Fluss, der sich 245 Kilometer lang durch Nordfrankreich schlängelt und eine wunderschöne Landschaft durchzieht. Sie entspringt im Norden der Stadt St. Quentin am Rande der Picardie entland und mündet bei St-Valery-sur-Somme in den Ärmelkanal. Im Ersten Weltkrieg war sie ein strategisch wichtiges Ziel und daher stark umkämpft. Ein Mahnmal erinnert - Die Strände des D-Day in der Normandie in Nordfrankreich
Das nationalsozialistische Deutschland hatte Frankreich besetzt, General de Gaulle versuchte mit vereinten Kräften unter den Alliierten den Widerstand zu organisieren und am 6.Juni 1944 kam es zur wohl größten Militäraktion, die es je gegeben hat. Genannt wurde sie „Operation Overlord“. Getan wurde folgendes: 5.000 Schiffe, 50.000 Fahrzeuge und 11.000 Flugzeuge kamen von England durch den - St-Pol-de-Leon und Roscoff – zwei Perlen der Bretagne
Die Bretagne mag den Ruf haben, ein eher raues und eigenwilliges Landschaftsbild aufweisen zu können. Und dennoch ist kaum eine Region in Frankreich so abwechslungsreich wie die Bretagne. So trifft man entlang der Küste auf so wunderschöne Orte wie St-Pol-de-Leon und Roscoff. St-Pol-de-Leon liegt in der fruchtbaren Region der Landschaft Leon. Hier werden mehr als - La Coupole bei Saint-Omer in Nord-Pas-de-Calais – ein beeindruckendes Museum
Deutsch-französische Geschichte hat viele dunkle Tage erlebt. Die wohl dunkelste Zeit war der Zweite Weltkrieg und die Besatzung durch die Nationalsozialisten. Die Region, die diese Zeit am schlimmsten in Erinnerung behalten hat, war das hart umkämpfte Nord-Pas-de-Calais. Hier werden Sie heute aber auch eines der beeindruckendsten Museen zu dieser Zeit finden. In unmittelbarer Nähe der - Ein Besuch in Brest in der Bretagne
Im Departement Finistere liegt die zweitgrößte Stadt der Bretagne, so weit im Westen Frankreichs, wie man nur kommen kann. Vom Atlantik trennt Brest nur eine 2 Kilometer breite, von Felsen umrahmte Durchfahrt. So ein Naturhafen war in den kriegerischen Zeiten Frankreichs von hoher Bedeutung und Brest war ein strategisch wichtiger Standpunkt bei den zahlreichen Fehden - Amboise, Region Indre-et-Loire, die prunkvollste Königsresidenz des Mittelalters
Amboise an der Loire liegt etwa 25 Kilometer gen Osten von der der Stadt Tours entfernt und war zu Zeiten des Mittelalters die prunkvollste Stadt Frankreichs. Hier residierten Ludwig der 11., sowie dessen Sohn Karl, der die Renaissance durch verschiedene italienische Künstler nach Frankreich holte und schließlich Franz der Erste. Dieser holte sich für den
Noch keine Kommentare.