La Rochelle – von der alten Stadt in die Neue Welt
redf1 | 3 Dezember 2011 | 17:13Die kleine Stadt an der Küste des Atlantik lockt schon seit vielen Jahrhunderten die Maler an, um ihr Antlitz auf die Leinwand zu bannen. Und auch wenn La Rochelle wie so viele Städte aus dem Frankreich um 1600 verschlossen und sehr traditionsbewusst wirkt, so fließt in den alten Gemäuern die Geschäftigkeit und Neugier längst vergangener Zeiten. Der Hafen von La Rochelle, welcher schon im 14. Jahrhundert entstanden ist (die Wachtürme, die den Hafen schützen stammen wohl von der englischen Belagerung zu dieser Zeit, und dienten zur Verteidigung auch für die darauf folgenden Generationen), war über viele Jahrhunderte hinweg, ein wichtiger Knoten- und Handelspunkt in Europa. Bereits im 12. Jahrhundert wurde hier mit Salz und Wein gehandelt und aus Genua stammende Händler vertrieben von hier aus ihre Waren aus dem Mittelmeerraum. Im 15. Jahrhundert stachen die französische Entdecker und Kolonisten von La Rochelle aus in See und erreichten Kanada, die karibischen Inseln ( Jean de Bethencourt) und im 18. Jahrhundert fand Rene Caillie als erster Europäer den Weg von Timbuktu (Mali) nach La Rochelle zurück. Die Reeder kamen zu großem Reichtum, was man der Stadt noch heute ansieht. Enge Gassen, schöne Fassaden – kurz eine wunderschöne Altstadt, das Naturkundemuseum, das Museum der Neuen Welt (Musee de Nouveau Monde), ein Kunstmuseum und ein schöner Park machen La Rochelle eine Reise wert!
Webseite:
http://www.frankreich-sued.de/la-rochelle-server/Allgemeines.htm
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